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Ema Bejtic + Neva Kinski: Schwäbische U13-Meister

| OBB-Vereine

Die an Nr. 5 gesetzten Bejtic (Lechrain Volleys) + Kinski (TS Jahn München) setzten sich im Finale gegen die an Nr. 1 gesetzten Christina Gura/Johanna Heiß (beide TSV Eiselfing) mit 15:4/15:1 durch.

Für das Beach-Duo Bejtic / Kinski sollte die am Samstag in Mauerstetten stattfindende Schwäbische U13-Meisterschaft ein überaus erfolgreiches Turnier werden. Taten sich die Beiden zu Beginn noch etwas schwer, ins Turnier rein zu finden und den Beach-Modus ein- und den Hallenvolleyball abzuschalten, so steigerten sie sich von Spiel zu Spiel.

 

In der Vorrunde starten die Beiden noch etwas fehlerbehaftet und spielten hauptsächlich wie in der Halle: Haudrauf-Volleyball. Im ersten Gruppenspiel spielten sie daher "nur" Unentschieden gegen die späteren Finalistinnen Gura/Heiß aus Eiselfing. Spiel zwei und drei gegen Pacharra/Lindow bzw. die beiden Mauerstettnerinnen Ida Meixner/ Milena Nieberle waren dann schon deutlich besser. Immer besser funktionierten bei Ema und Neva die für das Beachvolleyball so wichtigen Angriffstechniken Cut, Roll Shot und Poke. Diese hatte Trainer Stefan Huber nochmal intensiv am Freitag zuvor mit den Beiden geübt. Man sah von außen, wie sie mit diesen Angriffstechniken zunehmend an Sicherheit gewannen. Die ersten drei Teams hatten nach der Vorrunde alle zwei Siege und je ein Unentschieden auf dem Konto. Trotz der zwei deutlichen Siege wurden Ema und Neva aufgrund des schlechteren Punkteverhältnisses nur Dritte in der Vorrundengruppe.

 

Als Gruppendritte mussten Bejtic/Kinski daher ein Überkreuzspiel zusätzlich gegen den Zweiten der anderen Gruppe, Maria Haas/Lola Varinac, spielen. Von nun machten die Beiden eigentlich keine Fehler mehr. Schnell wurden Schwachpunkte der Gegnerinnen ausgelotet und konsequent ausgenutzt. Druckvolle Aufschläge setzten Haas/Varinac so sehr unter Druck, dass diese überhaupt nicht zum Angreifen kamen. Auch im Halbfinale gegen das zweite Team aus Mauerstetten, Rotecker/Schmitt, lief ebenfalls alles nach Plan.

 

Im Finale setzten Bejtic/Kinski noch eins drauf. Eigentlich wollte Trainer Stefan Huber es nicht, aber Ema probierte es dann im zweiten Satz doch einmal und blockte prompt einer der beiden Eiselfingerinnen. Von da an sträubte sich Huber auch nicht mehr dagegen und Ema erzielte insgesamt 5 direkte Blockpunkte. Auch in diesem Spiel ließen sie die Gegnerinnen überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. So erzielten die Beiden viele direkte Aufschlagpunkte und ließen kaum Gegenangriffe zu. Nun spielten sie nicht mehr den Haudrauf-Volleyball, sondern griffen clever an - eben dorthin, wo die Gegnerinnen nicht standen.

 

Nun gilt es, noch ein paar Mal gut auf Sand zu trainieren und sich auf die Bayerische Meisterschaft optimal vorzubereiten.